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16.09.2019Damen

Neue Saison, neues Glück

Am 15. September trafen sich 9 Damen in Siggenthal Station zum Saisonauftakt. Als «die Gejagten» in der 2. Liga war das Ziel jeder Spielerin klar. Vier Punkte nach Hause nehmen. Top motiviert Griffen die Löwinnen an. Doch gaben wir auf den letzten Metern den Sieg aus der Hand.

UHC B.S. Embrach : UHC Bremgarten - 3:8 (2:5/1:3)

Das erste Spiel in der Saison 19/20 trafendie Löwinnen auf den Aufsteiger Embrach. Im Fokus lag, unser Spiel zu spielen und von Anfang an wach zu sein. Der Aufsteiger zeigte uns jedoch schnell, dass sie dies genauso wollen und nicht ohne Grund aufgestiegen sind. So hing nach wenigen Spielminuten der Ball bereits im Netz von Bremgarten. Sofort abgehakt und vergessen spielten wir motiviert weiter. Sauberer Aufbau, präzise Pässe und starke Abschlüsse. So erzielten wir in kurzer Zeit den Anschlusstreffer. Es lief rund. Durch immer wieder neue Inputs von der Trainerbank versuchten wir dies auf das Feld zu bringen. Die Pässe kamen und die Tore fielen. Kurze Hänger auf Bremgarter Seite lies zu, dass es den Embracherinnen gelang ein weiteres Tor herauszuspielen. Es stand zur Halbzeit 2:5. 

Nach der Verschnaufpause spielten wir weiterhin unser Spiel. Hinten gut organisiert und vorne noch besser versenkt. So erzielten wir weitere 3 Tore. Doch auch die Gegnerinnen wollten sich nicht mit einer Niederlage abfinden. Sie nutzen ein schwachen Momente von Bremgarten aus und erzielten ein weiteres Tor. Endstand 3:8. 
Der Auftakt in der 2. Liga ist geglückt. Nun hiess es, daran anknüpfen und der Elan und Kampfgeist in’s zweite Spiel mit zu nehmen. 

UHC Bremgarten : Baden-Birmenstorf – 5:6 (3:2/2:4)

Mit zwei Punkte in der Tasche, griffen wir zu einem weiteren Sieg an. Jede Einzelne war bereit um vollen Einsatz zu geben. Wir zeigten zugleich, dass wir den Sieg möchten und versenkten den Ball bereits nach 15 Sekunden das erste Mal im gegnerischen Tor. Das Spiel war deutlich härter und verlangte uns mehr ab als das Erste, doch wir haben uns nicht unterkriegen lassen und konnten einen 2:0 Vorsprung herausspielen. Die Bälle wurden mit viel Körpereinsatz erkämpft. Die Badener setzen sich aber im Zweikampf durch und spielten den Treffer zum 2:1 heraus. Gegentor vergessen, wieder gut zugeteilt und kühlen Kopf bewahrend spielten wir weiter unser Spiel. Die Löwinnen liessen sich trotz erneutem Gegentreffer nicht aus der Ruhe bringen. Auch wir zeigten, dass wir das Unihockeyspielen beherrschen und versenkten durch schöne Zuspiele ein weiteres Mal. Kurz vor der Pause gelang jedoch Baden erneut den Anschlusstreffer. Stand zur Pause 3:2. 

Es begann die zweite Hälfte. Nach jeweils einem Treffer beidseits wurde es hektisch. Als hätte die Pause unser spielerisches Können genommen schauten wir plötzlich zu, wie um uns herum gespielt wird. Baden nutze dies aus und versenkte erneut zweimal. Was ist los? Aufwachen war die Devise. Zunehmend wurde es hektischer und lauter in der Halle. Die heimischen Badenerfans schienen unsere Gegnerinnen zu motivieren und pushen. Dem setzten wir Widerstand. Zwei präzise Pässe und der Ball zappelt im Netz zum Ausgleichstreffer. Den Sieg nicht aus den Augen verloren kämpften wir um jeden Ball. Doch es war Baden, denen es gelang, den Treffer zum 5:6 zu erzielen. Nun aber Vollgas! Die letzten Sekunden liefen. Wir versuchten mit 4 Feldspielerinnen das geübte vom Training auf’s Feld zu bringen. Leider wollte das Glück nicht auf unserer Seite liegen und so blieb es bei einer knappen Niederlage. Endstand 5:6.


Es spielten: Jost Fabienne, Isler Tanja, Heimgartner Jenny, Maag Chantal, Rohrbach Cécile, Schouten Lara, Thalmann Jacqueline, Wey Valeria, Zuber Fabienne

Es coachte: Lars Zaugg

 

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